Hoch geschätzte verbliebene Besucher*innen von CINEtologie,
es wird das letzte Mal sein, dass der Gründer-CINEtologe ein Film- und Serienjahr in Form von Zahlen beschließt.
In den
zurückliegenden 12 Monaten des letzten Jahres der zweiten Dekade des 21. Jahrhunderts wurden
in dafür vorgesehenen
Lichtspielhäusern in Augenschein genommen sowie
- 32 Veröffentlichungen (mit zusammengenommen 7.161 Heimkinofilmminuten), darunter:
- 14 in Form von VoD,
- 4 auf DVD,
- 1 direct to video,
- 5 TV-Sichtungen
im Heimkino beäugt.
Damit blickt der Gründer-CINEtologe auf zusammengenommen 7.647 Minuten (das sind abgerundete 127 Stunden!) vor flimmernden Bildschirmen und Leinwänden zurück.
Die Kurzkritiken zu allen 42 Filmen des zurückliegenden Jahres 2018 (und darüber hinaus) findet ihr wie gewohnt unter dem Fell des Mastodons - immerhin 5 Filme davon kamen auf eine heraushebende 6-Sterne-Wertung.
Und so im Vorbeigehen sagt der Gründer-CINEtologe: Schön war's die letzten 13 Jahre - bleibt gesund und seht euch gute Filme an! An dieser Stelle endet unvermittelt die CINEtologische Zeitrechung. Punkt.
Hoch geschätzte verbliebene Besucher*innen von CINEtologie,
wir haben sie gemeinsam wieder einmal erreicht: die Zeit, in der euer Gründer-CINEtologe das zurückliegende, bewegt bebilderte Jahr 2019 auf den Punkt bringt.
In den
zurückliegenden 12 Monaten des vorletzten Jahres der zweiten Dekade des 21. Jahrhunderts wurden
in dafür vorgesehenen
Lichtspielhäusern in Augenschein genommen sowie
- 33 Veröffentlichungen (mit zusammengenommen 3.827 Heimkinofilmminuten), darunter:
- 11 in Form von VoD,
- 2 auf DVD,
- 19 TV-Sichtungen
im Heimkino beäugt.
Damit blickt der
Gründer-CINEtologe auf
zusammengenommen 4.966 Minuten (das sind
aufgerundete 83 Stunden!) vor flimmernden Bildschirmen und Leinwänden zurück.
Die
Kurzkritiken zu allen 42 Filmen des zurückliegenden Jahres 2018 (und darüber hinaus) findet ihr unter dem Fell des Mastodons - nur drei Filme davon kamen auf eine heraushebende
6-Sterne-Wertung.
Hoch geschätzte verbliebene Besucher*innen von CINEtologie,
wir haben sie gemeinsam wieder einmal erreicht: die Zeit, in der euer Gründer-CINEtologe das zurückliegende, bewegt bebilderte Jahr 2018 auf den Punkt bringt.
In den
zurückliegenden 12 Monaten des Jahres 18 nach dem Jahrtausendwechsel wurden
in dafür vorgesehenen
Lichtspielhäusern in Augenschein genommen sowie
- 58 Veröffentlichungen (mit zusammengenommen 6.201 Heimkinofilmminuten), darunter:
- 4 d2v-Releases,
- 8 in Form von VoD,
- 6 auf DVD,
- 22 TV-Sichtungen
im Heimkino beäugt.
Damit blickt der
Gründer-CINEtologe auf
zusammengenommen 9.135 Minuten (das sind
abgerundete 152 Stunden!) vor flimmernden Bildschirmen und Leinwänden zurück.
Die
Kurzkritiken zu allen 83 Filmen des zurückliegenden Jahres 2018 (und darüber hinaus) findet ihr unter dem Fell des Mastodons - immerhin 12 Filme davon kamen auf eine
6-Sterne-Wertung.
Hoch geschätzte verbliebene Page-Impressionisten von CINEtologie,
es ist wieder einmal an der Zeit, dass der Gründer-CINEtologe das zurückliegende, bewegt bebilderte Jahr 2017 auf den Punkt bringt.
In den
zurückliegenden 12 Monaten des Jahres 17 nach dem Jahrtausendwechsel wurden
in dafür vorgesehenen Lichtspielhäusern in Augenschein genommen sowie
- 49 Veröffentlichungen (mit zusammengenommen 7.278 Heimkinofilmminuten), darunter:
- 12 d2v-Releases,
- 17 in Form von VoD,
- 14 TV- sowie
- 2 Serien-Sichtungen
(davon 1 nach 1. Staffel abgebrochen!)
im Heimkino beäugt.
Damit blickt der
Gründer-CINEtologe auf
zusammengenommen 12.109 Minuten (das sind
aufgerundete 202 Stunden!) vor flimmernden Bildschirmen und Leinwänden zurück.
Hoch geschätzte verbliebene Page-Impressionisten von CINEtologie,
mit diesem Eintrag möchte der Gründer-CINEtologe ein weiteres Mal in aller Kürze sein zurückliegende, bewegt bebilderte Jahr 2016 in wenigen Zahlen zusammenfassen.
In den
zurückliegenden 12 Monaten des Jahres 16 nach dem Jahrtausendwechsel wurden
in dafür vorgesehenen Lichtspielhäusern in Augenschein genommen sowie
- 26 Veröffentlichungen (mit zusammengenommen 7.640 Filmminuten), darunter:
- 1 d2v-Release,
- 6 in Form von VoD,
- 13 TV- sowie
- 4 Serien-Sichtungen
im Heimkino beäugt.
Damit blickt der
Gründer-CINEtologe auf
zusammengenommen 9.625 Minuten (das sind
abgerundete 160 Stunden!) vor flimmernden Bildschirmen und Leinwänden zurück.
Hoch geschätzte verbliebene Page-Impressionisten von CINEtologie,
mit diesem Eintrag möchte der Gründer-CINEtologe auch dieses Mal nur kurz das zurückliegende Jahr 2015 in wenigen Zahlen zusammenfassen. Nicht mehr, nicht weniger.
In den
zurückliegenden 12 Monaten des Jahres 15 nach dem Jahrtausendwechsel wurden
- 57 Kinofilme (mit insgesamt 6.627 Filmminuten)
in dafür vorgesehenen Lichtspielhäusern in Augenschein genommen sowie
- 64 Veröffentlichungen (mit 9.007 Filmminuten), darunter
- 7 d2v-Releases,
- 13 in Form von VoD,
- 7 TV- sowie
- 2 Serien-Sichtungen
im Heimkino beäugt.
Damit blickt der
Gründer-CINEtologe auf
zusammengenommen 15.634 Minuten (das sind
abgerundete 260 Stunden!) vor flimmernden Bildschirmen und Leinwänden zurück.
Hoch geschätzte verbliebene Page-Impressionisten von CINEtologie,
mit diesem Eintrag möchte der Gründer-CINEtologe nur kurz das Jahr 2014 in wenigen Zahlen zusammenfassen. Nicht mehr, nicht weniger.
In den
zurückliegenden 12 Monaten des Jahres 14 nach dem Jahrtausendwechsel wurden
- 8 Kinofilme
(davon 6 gemäß den Vorgaben der G7; mit insgesamt 864 Filmminuten)
in dafür vorgesehenen Lichtspielhäusern in Augenschein genommen sowie
- 47 Veröffentlichungen (mit insgesamt 5.279 Filmminuten), darunter
- 7 d2v-Releases und
- 6 in Form von VoD,
im Heimkino beäugt.
Damit blickt der
Gründer-CINEtologe auf
zusammengenommen 6.143 Minuten (das sind
abgerundete 102 Stunden!) vor flimmernden Bildschirmen und Leinwänden zurück.
Hoch geschätzte verbliebene Page-Impressionisten von CINEtologie,
mit diesem Eintrag möchte der Gründer-CINEtologe nur kurz das Jahr 2013 in wenigen Zahlen zusammenfassen und mit euch den Ausblick für das Jahr 2014 teilen. Nicht mehr, nicht weniger.
In den
zurückliegenden 12 Monaten des Jahres 13 nach dem Jahrtausendwechsel wurden
- 26 Kinofilme (mit insgesamt 3.303 Filmminuten)
in dafür vorgesehenen Lichtspielhäusern in Augenschein genommen sowie
- 41 Veröffentlichungen (mit insgesamt 4.271 Filmminuten), darunter
- 4 d2v-Releases und
- 2 in Form von VoD
im Heimkino beäugt.
Damit blickt der
Gründer-CINEtologe auf
zusammengenommen 7.574 Minuten (das sind
abgerundete 126 Stunden!) vor flimmernden Bildschirmen und Leinwänden zurück.
Im
Jahr 2014 lässt sich der
Gründer-CINEtologe zu einem
neuerlichen G7-Selbstversuch hinreißen. Wer von euch das
CINEtologische Kinojahr 2012 verfolgt hatte, wird wissen, was hier auf dem Plan/Spiel steht und auch, warum es eines zweiten Anlaufes bedarf.
Allen anderen sei nur so viel gesagt: 7 hochkarätige Kinostarts in den kommenden 12 Monaten, die vorab festgelegt werden und die (diesmal:) nicht - über diese 7 hinaus - um weiteren Kinofilme ergänzt werden dürfen.
Und hier nun die Liste der Glorreichen 7 (#G7) für das Jahr 14 nach 2 Jahrtausenden menschlichen Kalendariums:
[Kurzfristige Änderung: Interstellar muss aus Gründen persönlicher Verpflichtung (denn nur diese können es rechtfertigen) The LEGO Movie weichen. Auch wenn damit das Merkmal der Vorabfestlegung mindestens aufgeweicht wurde, wird der G7-Selbstversuch vom Gründer-CINEtologen nicht als gescheitert angesehen.]
☑ The Wolf of Wall Street (Kinostart laut
Filmstarts.de:
16.01.2014)
☑ Monuments Men (Kinostart laut
Filmstarts.de:
20.02.2014)
☑ 300: Rise of an Empire (Kinostart laut
Filmstarts.de:
06.03.2014)
☑ The LEGO Movie (Kinostart laut
Filmstarts.de:
10.04.2014)
☑ The Expendables 3 (Kinostart laut
Filmstarts.de:
21.08.2014)
☑ Sin City 2: A Dame to Kill for (Kinostart laut
Filmstarts.de:
18.09.2014)
6. Interstellar (Kinostart laut Filmstarts.de: 06.11.2014)
☑ Der Hobbit: Hin und zurück (Kinostart laut
Filmstarts.de:
17.12.2014)
Damit sind
4 Sequels gesetzt, die von
3 für sich stehenden Filmen sinnvoll ergänzt werden.

Während im letzen Jahr bereits im Mai die
neuen Zahlen zum Wesen des deutschen Kinobesuchers vorgelegen haben, hat die
FFA ihre Lupe
in diesem Jahr erst im Juni aus der Hand gelegt und präsentiert unter dem voyeuristisch anmutenden (und nicht gegenderten) Titel
Der Kinobesucher 2012 die
aktuellsten Zahlen über kinoaffine Menschen (ausgehend von 25.000 Panel-TeilnehmerInnen) - v.a. in Bezug auf deren Geldbeutel.
Gehen auch wir - ganz aus der Perspektive der Kino- und Filmwirtschaft - von den prägenden Kennziffern aus (nachfolgenden in der wahrscheinlichsten
Gewichtung; jeweils: gegenüber 2011):
Umsatz (
+ 8 % auf
1,027 Mrd. €),
Preis (
+0,26 € auf
7,76 €) und
BesucherInnen (
+ 0,8 Mio. auf
29,9 Mio. mit 132 Besuchen;
höchster Wert seit 6 Jahren!). Beachtet: Die ebenfalls auffindbaren,
von den Filmtheatern gemeldeten Zahlen, weichen leicht (natürlich bis auf den Preis: nach oben hin!) von den
GfK-Panel-Ermittlungen ab (dort stieg der Preis z.B. von
7,39 € im Jahr 2011 auf
7,65 € im Jahr 2012) ab. Eine
Umsatz-Wachstumsrate von 8 % (
bestes Ergebnis seit Datenerhebung!) bei
erkennbar steigenden BesucherInnen- und Besuchszahlen ergibt also einen
Preisanstieg um 4 % - wie gut, dass der Preis in der Kino-Marktwirtschaft Angebot und Nachfrage so unnachahmlich zum Wohle Aller reguliert...
Dass
deutsches Kino sich 2012
marktanteilig wieder unterhalb der 20 Prozent einfindet, sollte angesichts erfolgreichster Produktionen wie
Türkisch für
Anfänger (
2,4 Mio. verkaufte Tickets?!),
Fünf Freunde oder
Die Vampirschwestern niemanden wirklich überraschen.
Der Anteil der sog.
intensiven KinobesucherInnen (
mit
mehr als 7 Kinobesuche innerhalb eines Kinojahres) wird zwar die
14 % im Jahr 2005 so schnell nicht mehr erreichen,
steigt jedoch 2012 von 9 auf 10 %, womit
zumindest keine weiteren Absenkung der
Besuchsintensität zu verzeichnen ist:
durchschnittliche 4,4 Besuche im Jahr 2012 konnte man/frau dann doch noch einrichten (gegenüber
4,9 im Jahr 2009). Und nicht zu vergessen: Der
Anteil intensiver KinobesucherInnen am Umsatz stieg gegenüber 2011 um 3 % auf 37 % - während die
Gruppe sporadischen BesucherInnen (zuletzt hier auch als
cinematische Eintagsfliegen bezeichnet) sogar
um 1 % auf 14 Prozent fällt!
Für die
besuchsintensivste Altersgruppe der 20 bis 29-Jährigen (
5,9 Besuche im Jahr 2012 gegenüber 6 im Jahr 2011;
32 % der Gesamtgruppe der
intensiven KinobesucherInnen!) sprechend, muss der Gründer-CINEtologe anerkennend den deutlichen Besuchsanstieg bei den 40 bis 49-Jährigen (von 4 in 2011 auf
4,6 in 2012) feststellen. Überhaupt
wachsen fast alle Altersgruppen bis auf die 10 bis 19-Jährigen (ja: und die eigene Alterskohorte auch nicht...).
Das Kinopublikum bleibt
auch 2012 weiblicher (
53 Prozent), der
Männeranteil verzeichnet jedoch erstmals seit 2007 wieder einen Anstieg (
+ 3 % gegenüber 2011).
Setzen wir diesen Durchschnitt ins Verhältnis mit den in der
CineChronologie für das von der
FFA betrachtete Jahr 2012 nachweislichen
12 Kinofilmen, so übersteigt die
härtere Kinogangart des Gründer-CINEtologen den Horizont des deutschen Durchschnitts selbst im Jahr der nur minimal Glorreichen 7 um mehr als
100 %!
Wer diese
FFA-nalysen nicht zum ersten Mal liest, weiß, womit man den
Gründer-CINEtologen am zuverlässigsten auf die Palme (und es ist nicht die "Goldene" gemeint...) bringt: Ausgaben im Kino mit
Fokus auf Verzehr) Dass die
durchschnittliche Gesamtausgabe pro Kinobesuch (d.h. inkl. Verzehr) bei nicht weniger als
11,20 € (und damit
0,17 Cent höher als noch 2011 und höchster Wert seit 2005) liegt. Um ein Prozent auf
52 % fiel hingegen der
Anteil der BesucherInnen, die von den vorrangig filmhungrigen
intensiven KinobesucherInnen im wahrsten Wortsinn "mit durchgefüttert werden". Der
Anteil dieses Verzehrshungers an den Gesamtausgaben (der ebenfalls seit 2005 permanent gestiegen ist) lag 2012 bei
3,46 € (und
sinkt damit seit 2007 endlich wieder!).
Die durchschnittlichen Ausgaben für den Verzehr pro Käufer lagen in 2012 bei 6,61 € .
Ohne Frage: Hier geht es aus der Sicht der Kinobetreiber um ein gigantisches Geschäft. Immerhin kam man 2012 auf
30 % des Verzehranteils an den Kinogesamtausgaben - rechnet man diesen sog.
Concession-Verkauf zu den Ticketerlösen hinzu, lag der
Umsatz 2012 tatsächlich bei unfassbaren 1,483 Mrd. € und stellte schon damals das
beste Umsatzergebnis seit 2001 dar!
Man macht sich allerdings die Mühe, auch den letzten Zweiflern ihrer
verzehrend-verheerenden Preispolitik angebliche Belege zu präsentieren:
Weitere diesbezügliche Zitate:
Dabei wurde generell in Kinos mit höheren Eintrittspreisen auch in 2012 proportional mehr für den Verzehr ausgegeben. [...]
Am Wochenende kaufen die Kinobesucher mehr Speisen und Getränke. Niedrige Eintrittspreise zu Beginn der Woche animierten auch in 2012 nicht zu erhöhten Ausgaben für Verzehr - eher im Gegenteil: Hier besuchten die wenigsten Kinobesucher die Concession - Kassen.
Nur leider belegt dies einmal mehr:
Es geht nicht darum, mehr Besucher in die Kinos zu bekommen, die dort hauptsächlich wegen des Filmerlebnisses hingehen und auch nur dieses finanzieren wollen - es geht schlicht um die lukrativen Concession-Verkäufe! Nach dem Motto:
"Wenn ich als Kinobetreiber schon den Preis für die Karte senken soll (wann auch immer das in den vergangenen 10 Jahren jemals passiert sein soll...), dann musst du als BesucherIn aber auch einige Scheine für die Snacks und Softdrinks bei mir lassen. Unterlässt du das, bleiben die Preise eben hoch. Schließlich mache ich als Kinobetreiber mein Geld mit den 75 % BesucherInnen, die 1 bis maximal 3x im Jahr in mein Multiplex-Kino kommen und dann an der Concession-Kasse richtig zuschlagen. Weil sie Kino eben als teuren Spaß begreifen, den man sich mehrheitlich nur ein Mal im Jahr gönnt und dann sind nach der überteuerten Karte für rund 10 € inklusive aller Zuschläge die zusätzlichen 10 € für den Verzehr eben auch drin. Basta!"
Ein fiktives Selbstgespräch eines Multiplex-Kino-Betreibers - aber sicher nicht aus der Luft gegriffen.
Mit dem
CINEtologischen Blaulichtbezirk bildete der
Gründer-CINEtologe seit Dezember 2011 dann erstmals
auch seine Heimkino-Aktivitäten ab - ein akzeptabler Grund, auch diesen Bereich der Filmwirtschaft hier kurz abzubilden:
Während der Umsatz an den Kinokassen wieder steigt und die
kapitalistisch-magische 1-Milliarde-Marke hinter sich gelassen hat, steht das sog.
Home Video 2012 prozentual so schlecht da wie seit Jahren nicht mehr (
61 % gegenüber 68 % noch 2007) und auch in den reinen Umsatzzahlen (
1,587 Mrd. €) war
in den vergangenen 5 Jahren nur 2008 noch trüber. Nichtsdestotrotz
wächst der Gesamtumsatz (nimmt man den Ausreißer 2009 kurz aus dem Blick)
seit 2007 fast kontinuierlich auf 2012 dann 2,613 Mrd. Euro. Feuchte Augen der Trauer muss da rein objektiv also niemand bekommen in den Filmwirtschaftschefetagen...
Kommen wir schließlich noch zum
unnötigerweise überdimensionierten "Kino-Dreierlei": Wie der
Extra-Studie der
FFA zum
Kinobesucher von 3D-Filmen 2012 zu entnehmen ist, ist
bereits im 3. Jahr seit der 3D-Massenmarkteinführung
der Hype auch schon wieder vorrüber:
Von den
132 Mio. Kinobesuchen insgesamt führten
nur 27 Mio. in einen 3D-Film - im Vergleich zu 2011 ist das bei den
um 7 % auf 106 Mio. angewachsenen 2D-Besuchen ein
nicht zu unterschätzendes Minus von 2 Prozent für das 3D-Kino! Der
3D-Anteil liegt
nur noch bei 20 % (2011: 22 %).
Das klingt dann euphemistisch ausgedrückt so:
Auch in 2012 spielte der Besuch von 3D - Filmen eine wichtige Rolle für den Kinobesuch. 27 Mio. gelöste Kinotickets und damit jeder fünfte Besuch (20%) entfielen auf einen 3D - Film.
Erwartbar ist dann auch das
3D-Umsatzminus von 1 % auf 268 Mio. € trotz um 8 % gestiegenem Anteil an den GesamtbesucherInnen - das liest sich dann wie folgt:
3D - Filme generierten in 2012 268 Mio. € Umsatz und damit 1 %
weniger als 2011 (Gesamtbesucher: +8%). Der Besuch von 3D - Filmen
stellte 26% des Umsatzes an den Kinokassen.
Während der
2D-Umsatz (in Relation) mal eben
zweistellig wächst (
+ 17 %), steigen neben den 2D nun auch die 3D-Preise deutlicher:
Für den Besuch eines 3D - Filmes zahlte der Kinobesucher im Schnitt 10,05 € und somit 2% mehr als im Vorjahr. Dabei lag der Eintrittspreis 2,30 € über dem durchschnittlichen Eintrittspreis des Jahres 2012.
Bei
18,83 € liegen
die durchschnittlichen Ticketausgaben im 3D-Kinosegment mittlerweile - wer es mag...
Was man verständlicherweise betont wissen will:
Der Anteil derjenigen, die ausschließlich für einen 3D-Film ins Kino gehen, lag 2012 bei 12%. Genauso viele 3D-Besucher wurden erst durch 3D zu einem Kinobesuch mobilisiert.
Auch klar muss aber sein:
Die 3D-Besucher bleiben weiterhin sporadische Kinogänger (68%).
Nur 1 % dieser für das dreidimensionales Sehen unnötigerweise zusätzlich bebrillten
Kinogänger kann als intensiv bezeichnet werden. Das sieht dann
grafisch im direkten Vergleich zu 2D so aus:
Was der
Gründer-CINEtologe an dieser Stelle allerdings eingestehen muss: Will er jene Filme sehen, die er sich vorgenommen hat (und das sind immerhin im
CINEtologischen Kinojahr 2014 wieder nur überschaubare, aber dennoch
Glorreiche 7), kommt er auch in diesem
zweiten G7-Anlauf nicht mehr drum herum, sich
eine solche drei- wie überdimensionierte Scheuklappe selbst aufzusetzen...
An dieser Stelle daher nochmals sein Plädoyer:
Wer drei Dimensionen braucht, um ins Kino gelockt zu werden, der braucht auch kein Kino! Der oder die soll es sich Zuhause vor dem eigenen 3D-Flachbildschirm gemütlich machen und nicht den anderen, ernsthaft am Kino interessierten Besuchern damit erhöhte Preise ohne (zumindest in 95 % der 3D-Produktionen) wirklichen Filmerlebnisgewinn aufbürden!
Seit er 13 Jahre alt ist, hegt der mittlerweile
vierteljahrhundertjährige Gründer-CINEtologe diese ganz besondere Leidenschaft rund um das
Medium Film im Kino:
315 kritisierte plus 79 in Prä-Weblog-Zeiten besuchte Kinofilme (ohne die Doppelbesuche mitzuzählen!) liefen im
Zeitraum von 44.026 dokumentierten Kinofilmminuten (das entspricht nicht weniger als
734 Stunden oder
30 Tagen!) vor seinen Augen ab und hinterließen z.T. bleibende Eindrücke.
Ganze
11 Mal konnten 7 Sterne und nur
2 Mal musste 1 Stern vergeben werden. Dazwischen lagen
93 6-Sterne-Wertungen,
100 5-Sterne-Filme,
67 Mal 4-Sterne-Kino,
26 Mal ein Dreigestirn sowie das
16fache Doppelstern-Desaster. Lediglich in
44 von 315 Fällen musste vom
Gründer-CINEtologen also ein
faktisches filmisches Versagen attestiert werden.
Je zwei CineMaRathons (
#1 und
#2)
und CINEtologische Dreifaltigkeiten (
#1 und
#2) konnte der
Gründer-CINEtologe in den vergangenen 5 Jahren realisieren.
Zudem erhielt er eine Einladung, für die exklusiv von
Filmstarts.de ausgerichtete
Vorpremiere des Films The Town (OV) nach Berlin ins dortige
CineStar Berlin - Original zu kommen - den
CINEtologischen Würdenträger Ersten Ranges hatte er dabei im Schlepptau. Ein
Video von Filmstarts.de, das im Nachgang der Veranstaltung online gestelt wurde, zeigt seltene (wenn nicht gar einmalige!) bewegte Bilder des
Gründer-CINEtologen sowie des
CINEtologischen Würdenträgers.
Die selbstverständlich in eine Planungsphase eingetretenen
3. CINEtologie Awards, die wie gewohnt Ende Dezember ausgerichtet werden sollten, können in diesem Jahr nicht stattfinden - ein Abstecher ans Ende der Welt bis in den Januar hinein schließen dies aus.
In seinem
privaten 60-Zoll-Heimkino ließ der
Gründer-CINEtologe zudem
seit dem 13. Dezember 2011 einer
Auswahl von 42 Filmen auf Blu-ray (die verbrachten und dokumentierten Heimkinominuten belaufen sich immerhin auch schon auf fast
5.000!) seine
cineastische Wertschätzung in Form einer dortigen Auswertung (wenn auch
nur 21 Kritiken) zuteil werden, die z.T. gar nicht in deutschen Kinos gezeigt wurden.
Dafür, dass die
Gemeinschaft der deutschsprachigen cineastischen Blogosphäre dem
Gründer-CINEtologen Zutritt gewährt hat, ist dieser jeden Tag auf's Neue dankbar. Ausdruck dieser
Dankbarkeit für z.T. jahrelange gegenseitige Kooperation ist die von ihm ausgerufene
Blog-Coop-osphäre, der sich im Laufe der Zeit
34 BloggerInnen/WebsitebetreiberInnen angeschlossen haben. Herauszuheben ist an dieser Stelle der zwar einen
Palast - jedoch erwiesenermaßen keinen Elfenbeinturm - bewohnende
Christof Kurz. Er ist das kreative Genie, welches die - anfangs nur in der Vorstellungskraft des
Gründer-CINEtologen existenten - Icons für die
CINEtologie Awards sowie die ausstrahlenden Bewertungselemente für den
CINEtologischen Blaulichtbezirk grafisch umsetzte.
Nochmals vielen Dank dafür!
Die
Soziale Vernetzung reicht in Zeiten des sog.
Web 2.0 über reine Verlinkungen hinaus:
So verfolgen die
max. 140 Zeichen des Gründer-CINEtologen auf
Twitter derzeit 457 Nutzer dieses weltweit bekannten Micro-Blogging-Services mit dem kleinen blauen Spatz, welcher schon Revolutionen in Nordafrika sowie Proteste im Iran zwitschernd begleitete.
Und weil Micro-Blogging eben auch quellenoffen und frei funktioniert, sind auch die
12 Folgenden bei
identi.ca dem
Gründer-CINEtologen sehr wichtig.
In der
DIASPORA* tauscht der
Gründer-CINEtologe bereits mit
26 von der allgemeinen Facebookratie Unbeherrschten Informationen aus.
Am Ende dieses Revue-Passieren-Lassens - heute um diese Zeit vor exakt 5 Jahren wurde CINEtologie in die Blogosphäre hineingeboren - steht (und damit steht es fest) auch gleichzeitig das Ende von CINEtologie. Ja, ihr lest das gerade wirklich!
Ich (genau: in der ersten Person) habe mich nach reiflicher Überlegung (wow, das klingt echt abgedroschen) und Abwägung dazu entschlossen, diesen Blog nicht mehr mit neuen Kritiken (von den ganzen älteren, die noch ausstehen, ganz abgesehen...) zu füttern. Und glaubt mir: es war immer hungrig, dieses Blog-Wesen!
Nichtsdestotrotz dürft ihr die
CineChronologie und auch den
Blaulichtbezirk gern im Blick behalten, denn
zumindest neue Titel sowie Sterne-Bewertungen der Kino- bzw. Bluray-Filme werdet ihr auch weiterhin dort zu lesen bekommen. Nun eben ohne die ausformulierten, begründenden Kritiken!
Ich danke an dieser Stelle jedem und jeder Einzelnen, der/die an der Generierung der rund 60.000 Seitenaufrufe (allein in den letzten 2 Jahren) beteiligt gewesen ist - ihr habt mir das Gefühl gegeben, dass ich das hier nicht nur für mich gemacht habe!

Der Mai liegt schon etwas länger zurück - warum hier nun doch noch einmal darauf verwiesen werden soll: Es ist der Monat, in dem die
FFA hinter der Lupe hervorschaut und in dem dann auch dem/der geneigten LeserIn deren
neueste Studie zum Wesen des deutschen Kinobesuchers unter die Augen kommt:
Der Kinobesucher 2011.
Stellen wir anfangs wieder jene Zahlen in den Mittelpunkt, welche die Kinowirtschaft (wahrscheinlich tatsächlich auch in nachfolgender Gewichtung) Jahr für Jahr prägen:
Umsatz (
+ 4 % auf
946 Mio. €),
Preis (
+0,19 € auf
7,49 €) und
BesucherInnen (
+ 3 % auf
30,5 Mio. mit
126 Mio. Besuchen).
Ein
historischer Tiefstand (
10 % gegenüber
14 % im Jahr 2005)
des Anteils der sog.
intensiven KinobesucherInnen (mit mehr als 7 Kinobesuche innerhalb eines Kinojahres) führt in der Konsequenz selbstredend auch zu einer weiteren Absenkung der Besuchsintensität auf
durchschnittliche 4,1 Besuche im Jahr 2011 (gegenüber
4,7 im Jahr 2009).
Auf die
besuchsintensiveste Altersgruppe der 20 bis 29-Jährigen konzentriert, zeigt sich, dass sie (zusammen mit der
Gruppe der über 60-Jährigen) die letzten sind, die in Sachen Besuchsintensität nicht immer weiter absinken. Und jetzt darf genau ein Mal geraten werden, zu welcher der
Gründer-CINEtologe zu zählen ist...
Setzen wir diesen Durchschnitt ins Verhältnis mit den in der
CineChronologie für das von der
FFA betrachtete Jahr 2011 nachweislichen
100 Kinofilmen (Codename:
CINEtologisches Centum), so übersteigt die
härtere Kinogangart des Gründer-CINEtologen den Horizont des deutschen Durchschnitts in seiner Altersklasse um nicht weniger als
1851 %!
In der obigen Abbildung erkennen wir u.a., dass die
durchschnittliche Gesamtausgabe pro Kinobesuch (d.h. inkl. Verzehr) bei nicht weniger als
11,03 € (höher als 2010 und höchster Wert seit 2005) liegt. Um ein Prozent auf
53 % stieg der
Anteil der BesucherInnen, die im Kino u.a. Popcorn und Softdrinks konsumieren. Der
Anteil dieses Verzehrs an den Gesamtausgaben (der ebenfalls seit 2005 permanent gestiegen ist) liegt bei
3,54 €. Wie später auf Seite 80 zu lesen ist, wird
generell in Kinos mit höheren Eintrittspreisen auch in 2011 proportional mehr für den Verzehr ausgegeben.
Um sich nicht wortwörtlich zu wiederholen, betont der Gründer-CINEtologe diesmal, wie schädlich diese Verquickung von Eintrittspreis und "Verzehrsaufkommen" für alle, aber insbesondere für diejenigen BesucherInnen ist, die Wert auf das reine Filmerlebnis legen und auf Verzehr verzichten.
Als ein solcher Besucher verbittet es sich der Gründer-CINEtologe, über einen höheren Kinokartenpreis die "Verzehrslaune" derjenige, die sich kaum mehr als 1x im Jahr dazu aufraffen können, ein Multiplex-Kino ihrer Wahl (zur Info: solche mit 4-6 Sälen sollen laut FFA am "verzehrsförderlichsten" sein) aufzusuchen, auf hohem Niveau zu halten!
Ohne Frage: Hier geht es aus der Sicht der Kinobetreiber um ein gigantisches Geschäft. Immerhin kommt man mittlerweile auf 32 % des Verzehranteils an den Kinogesamtausgaben - rechnet man diesen sog. Concession-Verkauf zu den Ticketerlösen hinzu, liegt der Umsatz tatsächlich bei unfassbaren 1,295 Mrd. € und stellt das beste Umsatzergebnis seit 2001 dar!
Nahezu gleichbleibende Preise (wohlgemerkt: nur) für 3D-Vorstellungen,
14 % mehr verkaufte Tickets und
eine Steigerung im Umsatz in der gleichen Höhe im Vergleich zu 2010 in diesem Bereich und eine Attraktivität, die sich v.a. auf
sporadische KinobesucherInnen (ein Kinobesuch pro Jahr) beschränkt - das sind die Zahlen, auf die man sich in der aktuellen Studie noch stärker fokussiert. Lediglich
1 % der 3D-KinogängerInnen (siehe den kaum erkennbaren orangener Balken in der obigen Grafik) sind der Gruppe der
intensiven KinobesucherInnen (d.h. mehr als 7 Kinobesuche pro Jahr) zuzurechnen.
Fest steht jedenfalls: Im Jahr 2011 hatten bereits
21 % der Kinobesuche solche Filme zum Ziel, für deren Genuss eine spezifische Plastik-Brille von Nöten ist. Angesichts der Kollateralschäden, die dieses
Dreidimensionalitätswunschdenken der "cinematischen Eintagsfliegen" (gemeint sind die o.g.
sporadischen BesucherInnen) anrichtet, könnte man diese Vorrichtung nicht zu Unrecht auch als moderne "Scheuklappen" bezeichnen.
Was der
Gründer-CINEtologe an dieser Stelle eingestehen muss: Will er jene Filme sehen, die er sich vornimmt (und das sind immerhin
im aktuellen Kinojahr nur überschaubare, aber dennoch glorreiche 7), kommt er schon nicht mehr drum herum, sich eine solche "Scheuklappe" selbst aufzusetzen...
Gesamteindruck: 
Darsteller 
Dialoge 
Drehbuch 
Dramaturgie 
Innovation 
Kamera/Optik 
Soundtrack 
CINEtologisches Fazit:
Was tut man, wenn die Gagen von - zwar in der Mehrzahl gealterten, aber dennoch unbestreitbar hochkarätigen - Actionhelden der letzten Jahre und Jahrzehnte explodieren?
Nun, was man generell tun würde/könnte/sollte ist hier nicht erschöpfend zu erörtern - was aber Simon West (Regisseur u.a. von Con Air, Lara Croft: Tomb Raider oder auch The Mechanic) angesichts dessen tat, lässt sich mit Blick auf das filmische Resultat erahnen: Er ließ anderweitige Explosionen und Effekte entweder weg oder digitalisierte sie äußerst armselig. Da können auch gewagte Schnitte nichts mehr richten. Action mit abgespeckten Effekten ist wie Chuck Norris ohne Roundhouse-Kick.
Überhaupt erweckt der zweite Teil den Eindruck, als ob er zwar ohne Frage seine Berechtigung allein schon aus der sogar noch gesteigerten Rekrutierungsarbeit für die Stallone'sche Söldnertruppe beziehen könnte, aber die Sorgfalt (todes-)sträflich vernachlässigt wurde.
Wie der Gründer-CINEtologe dafür dann noch 4 Sterne geben kann, ist also eine zutiefst berechtigte Frage, die sich nur mit Verweis auf das gelungene selbstironische Moment adäquat beantworten lässt: Gerade das Wechselspiel von Stallone, Willis, Schwarzenegger, Norris leistet hier Überzeugungsarbeit (Zitat: Die Klapperkiste gehört in ein Museum! - Das gehören wir alle...).
Das Gewaltexzess-entielle dieses Films sollte niemanden ernsthaft überraschen - ebensowenig wie das All-Star-Cast kaum mehr als Sinnfreiheit erreichen und ein zweites Sequel vorbereiten kann...
Update: Filmstarts.de lässt heute verlauten, dass
Peter Jackson auf
Facebook® die
Aufsplittung des zweiten Teils und die Ausdehnung auf einen dritten Teil nun offiziell bestätigt hat. Wörtlich (zitiert nach
Filmstarts.de) heißt es vom
Hobbit-Regisseur:
Wir haben uns eine einfache Frage gestellt: Wollen wir die Chance
wahrnehmen und noch mehr von dieser Geschichte erzählen? Und die Antwort
aus unserer Perspektive als Filmemacher und als Fans war ein
eindeutiges 'Ja!'. […]. Ohne weitere Umstände möchte ich also erklären,
dass aus zwei Filmen drei werden.
In den Kino-Nachrichten von
Filmstarts.de spekuliert
Maren Koetsier auf Grundlage einer Quelle, auf die sich wiederum
The Hollywood Reporter berufen würde (eine solche Meldung ist dort derzeit nicht zu finden; dafür aber bei
The Wrap) über einen
dritten Teil der Hobbit-Verfilmung.
So verhandele Peter Jackson derzeit mit Warner Bros. über konkrete Maßnahmen, die zwei weitere Drehmonate im Sommer 2013 beinhalten könnten.
Der Gründer-CINEtologe ist mit Sicherheit der letzte, der etwas gegen eine ausgedehntere filmisches Umsetzung des Buches von J.R.R. Tolkien vorzubringen hätte... und hält euch daher auf dem Laufenden, wenn sich diese Spekulationen zu einem konkreten erweiterten Filmprojekt mit Zusatzdrehs und einem vormerkbaren Veröffentlichungstermin verdichten sollten.
Gesamteindruck: 
Darsteller 
Dialoge 
Drehbuch 
Dramaturgie 
Innovation 
Kamera/Optik 
Soundtrack 
CINEtologisches Fazit:
Der
Dunkle Ritter erhebt sich für den finalen Teil der
Nolan'schen Realverfilmung jenes Mythos vom maskierten, hoch technisierten Superhelden aus der Oberschicht nach Vorlage von
Bob Kane. Und mit
Anne Hathaway im - ihr wahrhaft auf den Leib geschneiderten -
Catwoman-Outfit und
Marion Cotillard (
Inception) bekommt
Christian Bale nach
Katie Holmes (
Batman Begins) und
Maggie Gyllenhaal (
The Dark Knight) ein amerikanisch-französisches Frauenduo an die Seite, welches die jeweilige Sache mehr als gut macht.
Ihm entgegen tritt ein Antiheld, der optisch, planerisch wie akustisch schon enormes Potential mitbringt. Nach all der Diskussion im Vorfeld hinsichtlich der Stimmausgestaltung jenes Banes (Tom Hardy) kommt dem Gründer-CINEtologe der schließliche Kompromiss (zumindest in der deutschen Synchro-Fassung) dann doch einen Tick zu weichgespült vor. Nichts gegen deutliche Aussprache, aber...
Hardy,
Gordon-Levitt,
Caine,
Cotillard und
Murphy sind Beweis dafür, dass
Herr Nolan gewisse
Präferenzen und eine Konstanz im Cast seiner Filme (
Inception) schwerlich verbergen kann. Es würde nicht verwundern, wenn ein weiteres Projekt unter
Nolans Regie zumindest einige dieser Namen wieder auflisten würde... Hier gilt: Da weiß man, was man hat.
Das dem Film an Umfang und Komplexität sicher in nichts nachstehenden weil ihm zugrundeliegende Drehbuch entstammt der Feder von Nolan - schließlich ist dies der Nachname sowohl von Christopher als auch Jonathan. David S. Goyer, der damit an allen drei Filmen zumindest mitgeschrieben hat, wechselte vorzeitig vom Fledermausmann zu jenem, der einfach "Super" zu sein vorgibt.
Herr Zimmer hat im Soundtrack wieder einmal richtig die orchestrale Drama-Keule ausgepackt - so, wie sich das gehört!
Was Kamera und den optischen Eindruck als Ganzes angeht, möchte der Gründer-CINEtologe seinen ausdrücklichen Dank an Christopher Nolan richten, der sich der 3D-Hype/Hysterie konsequent, gut begründet und schließlich verdient erfolgreich entgegenstemmt. Da macht sich endlich einmal jemand gerade für echte filmische Handwerkskunst, die in jeder Szene spürbar ist - v.a. dann, wenn es um SFX geht! Kameramann Wally Pfister, der mit Nolan schon seit Memento zusammen dreht, soll an dieser Stelle ebenfalls eine besondere Würdigung erfahren.
Eine
kleine Wehrmutströpfcheninfektion zieht der Film dann doch nach sich: Die "Florentinische Schlusszene" (wie der
Gründer-CINEtologe sie aus hier nicht ausführlicher dargelegten Gründen nennen möchte) hätte an der entscheidenden Stelle nicht so explizit sein müssen.
Insgesamt wird der Schlussakt im Hause
CINEtologie als etwas zu offenherzig bewertet, was dem Finale als solchem jedoch keinen Abbruch tut. An den
zweiten Teil konnte er - realistisch betrachtet - nicht heranreichen.
[P.S.: Die vielkritisierte ausufernde Erzählweise ist dem
Gründer-CINEtologe v.a. auch im Sinne des Charakterentwicklungszeitraums eine besondere Freude gewesen, der ohnehin dafür plädiert, dem Kinobesucher auch Filme mit deutlich mehr als 120 Minuten in einem Stück zuzumuten. Wer rauchen, die Blase entleeren oder Popcornnachschub ordern möchte, darf dies gern während der Vorstellung tun. Schließlich sind eben diese Damen und Herren auch die letzten, die sich von ihren Plätzen erheben und den Gang zur Kasse antreten, wenn Bild- oder Tonstörungen das Kinoerlebnis eintrüben...]
Der
Gründer-CINEtologe bekommt quasi
prominente Unterstützung für seine
absolute Skepsis gegenüber der 3D-Technologie und ihrer
unverhältnismäßigen Anwendung im Kino: Von niemand geringerem als
Christopher Nolan! Der
Batman-Regisseur hat in einem Interview (das auf
Filmstarts.de von
Samuel Auer in Auszügen wiedergegeben wird) zu Protokoll gegeben, dass er
noch nie jemanden getroffen[... habe], der dieses Format wirklich mag.
Solche Kinogänger hat der Gründer-CINEtologe zwar schon getroffen - allerdings sind es selten Menschen, die sich mehr als zwei Mal pro Jahr im Kino blicken lassen. Also wohl kaum die Art Besucher, deren Konsumverhalten für eine langfristige Ausrichtung der Kinobranche ausschlaggebend sein sollte...
Weiter gibt Nolan an
sicher nicht in einem anderen Format drehen[... zu wollen], nur um mehr Geld von den Leuten für Kinokarten verlangen zu können.
Damit gehört er wohl auch eher zu einer Minderheit seiner Zunft, da Erfolg in der Filmindustrie eben nicht an den reinen Ticketverkäufen, sondern an deren Geldwert, d.h. an den Einspielergebnissen, gemessen wird.
Bei
Filmstarts.de (genauer:
Carlotta Frommer) erklärte man noch am 16. April 2012
Nolan auch wegen solcher Ansichten (damals einem Interview mit der
Director's Guild of America entnommen) zum
Traditionalisten. Zu diesem Zeitpunkt wurde
Nolan mit den Worten
3D ist eine Fehlbezeichnung. Filme sind bereits in 3D
zitiert.
Wenn eine ganze Branche mittels einer billigen Plastik-Brille und Stereoskopie versucht, sich über Eintagsfliegen unter den KinobesucherInnen wieder umsatztechnisch aufzupeppeln, dann wird diese richtige Einschätzung Nolans (schließlich kann jeder gesunde Mensch den durch die 3D-Technologie imitierten Eindruck räumlicher Tiefe auch einem gut gefilmten zweidimensionales Bild entlocken) wohl kaum von den Filmstudios und Multiplex-KinobetreiberInnen geteilt werden.
So lässt
Filmstarts.de dann auch im aktuellen News-Meldung verlauten, dass
Nolan [... angesichts seiner Begeisterung für die 3D-Nutzung im Film Der große Gatsby von Regisseur Baz Lurman u.a mit dem Darsteller Leonardo DiCaprio] also nicht komplett gegen 3D, aber möchte keinen Film in dem Format drehen, wenn es nicht die Story unterstützt.
Es kann aber sicherlich festgehalten werden, dass der mittlerweile häufig auf Kinoplakaten und am Ende von Kinofilmtrailern zu lesende Satz
In ausgewählten Kinos auch in 2D bei
Herr Nolan wohl ähnliche "Begeisterungsstürme" auslöst, wie beim
Gründer-CINEtologen (Achtung: Dieser Satz enthält Ironie!). Ersterer appelliert laut
Filmstarts.de im besagten aktuellen Interview dann auch an das Publikum, die Filmindustrie wissen zu lassen, wie es Filme tatsächlich sehen will. Letzterer tut dies in gewissen Abständen in diesem Blog.
An dieser Stelle folgt nun ein weiterer
kurzer Überblick über die kommenden Filme, die im
CINEtologischen Blaulichtbezirk zwischen
Juli und August 2012 ausgewertet werden:
Ende August 2012 folgt dann voraussichtlich eine
Auswahl weiterer Filme, die der
Gründer-CINEtologe trotz des
CINEtologischen Centums im Kinojahr 2011 nicht im Kino zu Gesicht bekam. Auch
Filme des aktuellen Kinojahres werden darunter sein.
Bis dahin werden ggf. Änderungen ergänzt und Kritiken zu bereits ausgewerteten Blu-rays verlinkt.
[Der
CINEtologische Blaulichtbezirk wird üblicherweise von der Online-Videothek eines international bedeutsamen
Social-Commerce-Versandhauses mit
3 Blu-rays pro Monat -
aufgeteilt in 2 Sendungen - beliefert.]
Gesamteindruck: 
Darsteller 
Dialoge 
Drehbuch 
Dramaturgie 
Innovation 
Kamera/Optik 
Soundtrack 
CINEtologisches Fazit:
Darauf hat der Gründer-CINEtologe lange gewartet: Ein Reboot einer Comic-Verfilmung, die seiner Meinung nach zwar von Anfang an viel Potenzial hatte, der es aber in jedem Fall aber an einem passenden Hauptdarsteller mangelte. Dass er mit Tobey Maguire "spinnefeind" gewesen wäre, kann nun auch nicht gesagt werden. Zumindest das CINEtologische Ehrenmitglied weiß aber aus dem Nähkästchen zu plaudern, was dieses Unbehagen seitens des Gründer-CINEtologen angeht...
Nun ist es nicht so, dass Andrew Garfield (auf dem Radar spätestens seit seiner Rolle in The Social Network) die perfekte Besetzung wäre. Er spielt - den durch ihn leicht verjüngt wirkenden - Peter Parker allerdings deutlich weniger "nerdig" und sehr viel charmanter. Dass die Rolle hingegen wieder zu sehr ins teilweise zu gewollt humorvolle gepresst wurde, muss in der Tat nicht jedem gefallen.
Das Klischee der stammelnden verliebten Teenies auf dem Schulflur setzen die beiden talentierten Darsteller dann auch eher mit unfreiwillig komischem Erfolg um - das will einfach nicht zu den beiden passen.
Marc Webb (zuvor v.a. Regisseur für Musikvideos) legt mit diesem Reboot nach (500) Days of Summer erst seinen zweiten Spielfilm vor. Mit diesem sicherte er sich jedoch gleichzeitig auch eine Option für zwei Fortsetzungen, die angesichts des finanziellen Erfolgs des ersten Teils wahrscheinlich sind.
Echte Neuerungen sind vorhanden (Stichwort: Lizard aka Die Echse), einige Elemente werden alternativ erzählt oder betont. Die Offenbarung des parallelen Spinnendaseins gegenüber Gwen ist letztlich nicht überhastet, sondern entspricht der Art und Weise, wie die Rolle von Miss Stone angelegt ist.
Dem Gründer-CINEtologen wurde mit diesem vierten Spider-Man jedenfalls erstmals ein Zugang zu dieser Marvel-Figur eröffnet und das erlaubt dann auch eine 5-Sterne-Wertung.
An dieser Stelle folgt nun ein weiterer
kurzer Überblick über die kommenden Filme, die im
CINEtologischen Blaulichtbezirk zwischen
Mai und Juni 2012 ausgewertet werden:
Ende Juni 2012 folgt dann voraussichtlich eine
Auswahl weiterer Filme, die der
Gründer-CINEtologe trotz des
CINEtologischen Centums (sowie der ersten o.g. Nachholladung)
im Kinojahr 2011 nicht im Kino zu Gesicht bekam.
Bis dahin werden ggf. Änderungen ergänzt und Kritiken zu bereits ausgewerteten Blu-rays verlinkt.
[Der
CINEtologische Blaulichtbezirk wird üblicherweise von der Online-Videothek eines international bedeutsamen
Social-Commerce-Versandhauses mit
4 Blu-rays pro Monat -
aufgeteilt in 2 pro Sendung - beliefert.]

Im September 2011 berichtete der Gründer-CINEtologe über die letzte Preisanhebung sowohl im CineStar Neubrandenburg als auch in der Filiale in Waren (Müritz). Da das Wirtschaften offenbar weder Herrn Ansorge noch Herrn Speckter in den letzten Monaten besser gelungen zu sein scheint, greift man wieder einmal auf die Maßnahme zurück, die man an beiden Standorten zweifelsohne am besten beherrscht:
Das Preiskarussel in Gang setzen und zusehen, wie den wenigen - überhaupt noch aufsteigenden und dafür zahlenden - Kunden schlecht wird.
Wenn man sich die oben abgebildeten Preistafeln genauer ansieht, könnte man fast einen Hang zu aufgerundeten Preisen unterstellen. So wurden aus den vor Kurzem erst erhöhten 6,70 € am Donnerstag und dem bislang schon sehr happigen Wochenendseinheitspreis (Freitag bis Sonntag) von 7,80 € die jeweils höheren, runden Beträge. Vielleicht ist das ja auch im Sinne einer besseren Einprägsamkeit geschehen...
Für den Gründer-CINEtologen ist das Ende der Fahnenstange bereits im letzten Jahr erreicht worden - wer von dort an versucht, weiter hochzuziehen, der kann gleich die weiße Fahne hissen!

Gesamteindruck: 
Darsteller

Dialoge

Drehbuch

Dramaturgie

Innovation

Kamera/Optik

Soundtrack
CINEtologisches Fazit:
So groß die Zweifel von Seiten des CINEtologischen Ehrenmitglieds an der Neubesetzung des Hulks mit Mark Ruffalo (zuvor u.a. zu sehen in ) auch waren - aus der Kinosesselperspektive verflogen sie wie der gigantische Flugzeugträger, der sich in die Luft aufschwingt.
Das Marvel'sche Comicheldenensemble aus Iron Man, Hulk, Thor, Captain America, Hawkeye und Black Widow plus Nick Fury wurde für nicht weniger als 220 Mio. U.S. $ bis in den abgelegendsten Kamerawinkel hinein herausragend inszeniert. Das Avengers-Drehbuch beweist, dass die Zusammenführung von per se eigenständigen HeldInnen zu keiner (Achtung: Anspielung!) wild zusammengewürfelten, ungeschickt konstruierten WTF-Spende verkommen muss.
Tony Stark, gespielt von Robert Downey jr., tut sich ein weiteres Mal durch Dialog-Sahnehäubchen hervor, die v.a. sein Ego, seinen Stil, seinen Anzug und das Verhältnis zu seinen sozialen, wenn auch diesmal z.T. extraterrestrisch-heidnisch-göttlichen, gammastrahlenbelasteten und U.S.-gestrigen humanoiden Kontakten betreffen.
Im Zusammenhang mit dem bislang nur angedeuteten, alles überragenden Cast sollten neben der in dem schwarzen Anzug nochmal gesteigert attraktiven Scarlett Johansson, der ebenfalls ausgesprochen ansehnlichen und begabten Gwyneth Paltrow, der als Robin aus HIMYM (How I Met Your Mother) berühmt gewordenen Cobie Smulders (abseits davon u.a. noch zu sehen gewesen in Walking Tall - Auf eigene Faust mit Dwayne "The Rock" Johnson), Jeremy Renner (spätestens bekannt seit Tödliches Kommando - The Hurt Locker), Chris Evans (die Fackel aus Fantastic Four), Chris Hemsworth und dem unnachahmlichen Samuel L. Jackson.
Die durch die Abspann-Teaser der - den Avengers vorangegangenen - Marvel'schen Einzelheldensagen generierte Vorfreude steigerte sich CINEtologen-übergreifend in pure Begeisterung über das, was Regisseur und Drehbuchautor Joss Whedon (bislang eher Autor und Regisseur von Serien wie Buffy und Angel) zusammen mit seiner Crew, aus der der Gründer-CINEtologe aus. o.g. Gründen v.a. noch den Mann mit der Kamera, Seamus McGarvey (u.a. ...und dann kam Polly sowie Abbitte), lobend erwähnen möchte, hier auf die Leinwand brachte. Ganz [... hier stünde ggf. eine durch den Leser selbst assoziierte, etwaige Steigerung ...] großes Kino mit Stil und Raffinesse.
[Der Gründer-CINEtologe möchte es an dieser Stelle einerseits nicht unerwähnt lassen, dass nach der - der Überlänge geschuldeten - Pause von Seiten des Vorführers bzw. der Vorführerin am Projektor im CineStar Neubrandenburg äußerst nachlässig gehandelt wurde, sodass fast 5 Minuten des Films hinter einem noch geschlossenen roten Vorhang und ohne Ton abliefen! Und selbst - als dies nach Beschwerden der Zuschauer doch noch bemerkt wurde, sich der Vorhang öffnete und der Ton wieder einsetzte - dann wurden nicht etwa die verpassten ca. 5 Minuten erneut gezeigt, sondern unvermindert fortgesetzt, als hätte es die Panne nicht gegeben! Und dafür legte man zuvor immerhin nicht weniger als 12 Euro (inkl. Loge und Überlänge, aber ohne 3D-Brille) in die Kinokasse!
Andererseits möchte der Gründer-CINEtologe insbesondere der nach der Vorführung anwesenden und sich der z.T. lautstark geäußerten Kritik durch einige Kinobesucher gestellten Dame von der Kasse für die unkomplizierte Ausstellung einer Freikarte für einen 3D-Film der Wahl danken. Das entschuldigt zwar nur bedingt die - auch nicht zum ersten Mal erlebte und bei entsprechender Sorgfalt durchaus vermeidbare - Panne bei einer Filmvorführung, die in diesem Fall auch noch am Tag des deutschen Kinostarts auftrat, aber das persönliche Verhalten besagter Dame war zumindest korrekt.
P.S.: Der oben aufgezeigte Schnappschuss der Kinokarte entstand kurz vor dem Tausch gegen eine Freikarte. Der Gründer-CINEtologe bittet die niedrige Qualität zu entschuldigen.]